12.11.12 –
In der Kreistagssitzung vom 12.11.2012 fordern wir folgenden Beschluss:
Der Kreisausschuss des Hochtaunuskreises wird beauftragt, einen kommunalen Aktionsplan Inklusion zu erarbeiten. Der Entwurf wird im Kreistag zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt.
Unter Einbeziehunh von Betroffenengruppen und -verbänden, der Städte und Kommunen sind dabei Felder kommunalen Handelns, Zielsetzungen und zeitplanerische Aspekte aufzuzeigen.
Der Bericht soll sich an den folgenden Leitlinien orientieren:
- die Achtung der Würde, Autonomie, Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen,
- die Nichtdiskriminierung,
- die volle Teilhabe und Einbeziehung in die Gesellschaft
- die Achtung der Unterscheidlichkeit und Akzeptanz der Vielfalt,
- die Chancengleichheit,
- die Barrierefreiheit
- und die Achtung der Fähigkeiten von Kindern mit Behinderungen und ihres Rechts auf Wahrung ihrer Identität.
Er soll folgende Handlungsfelder ansprechen: Erziehung und Bildung, Arbeit, Wohene, Kultur, Sport und Freizeit, Gesundheit und Pflege, Schutz der Persönlichkeitsrechte, Partizipation und Interessenvertretung, Mobilität und Barrierefreiheit, Barrierefreie Kommunikation und Information und sonstiges.
Für die unterschiedlichen Handlungsfelder sollen Maßnahmen zum Abbau von Barrieren bei Kommunikation und Gebäuden, sowie beim Abbau von Vorurteilen und Diskriminierungen vorgestellt werden. Diese Maßnahmen sollen mit einer konkreten Zeitplanung für die Umsetzung hinterlegt werden.
Beschlusstext:
Der Beschluss wurde am 12.11.2012 mit folgender Ergänzung im zweiten Satz einstimmig beschlossen:
"Dabei sollen die formalen und materiellen Voraussetzungen für die Erarbeitung des Aktionsplanes auf Kreisebene unter Einschluss bereits geleisteter Maßnahmen aufgezeigt werden."
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